Brush Lettering: See it for what it is

How often do we let ourself fall for illusions and wishfull thinking, for stuff that we’ve created just in our head? For one thing, it happens when you are at a new beginning. When you start a new chapter in your life – whether a new job, a new school or a new city – you build up a whole castle of imaginations around it. The way you think something will be. The castle gets destroyed by reality almost for sure and within the blink of an eye. Because things can never truly be exactly they way you’ve thought they are.

Brush lettering Watercolor brushmeetspaper turquoise blue quote see it for what it is The second situation we tend do act this way is much more severe, because we do it on a daily basis. How we wish something to be sneaks itself into our life. I’m talking about thoughts like “If only…” and “Why isn’t this more like the way I want it to be?” We are constantly wishing for perfection of situations and people while we actually don’t really want it. The beauty is in the imperfection of every single person and thing. A person can never be just the way you want them to be, because then it wouldn’t be that person. A job, place, situation or task can never be exactly the way you want it to be, because what’s fun about that? Life is full of surprise, challenges, interesting people and possibilities to grow and enjoy. Because things are not the way we thought they would be.

It’s important to remind ourself: take a step back and see it for what it is, not what you want it to be!

See it for what it is Quote Watercolor Brushmeetspaper

// Wie oft lassen wir uns selbst durch Wunschdenken wahre Traumgebilde in unserem Kopf entstehen? Zum einen passiert es oft, wenn wir vor einem neuen Beginn stehen. Wenn man in einen neuen Job startet oder eine neue Person trifft, errichtet man sich im Vorfeld ein Schloss aus Vorstellungen und Ideen – wie man denkt, dass etwas oder jemand sein wird. Dieses Schloss wird ziemlich sicher innerhalb kürzester Zeit von der Realität zerstört. Weil man sich solche Dinge nie exakt so verstellen kann, wie sie in Wirklichkeit sind.

Der zweite Fall dieses Wunschsdenkens ist viel mehr präsent, denn wir tun es quasi täglich. Damit meine ich, dass wir uns etwas spezifisch wünschen, wie etwas in unserem Leben sein sollte. Gedanken wie “Wenn doch nur…” und “Warum ist das nicht mehr wie ich das möchte?”. Wir gehen dabei von uns selbst aus. Wir wünschen uns dabei (unterbewusst) für uns perfekte Situation und Menschen herbei, die unseren Vorstellungen entsprechen. Dabei wollen wir das im Grunde gar nicht. Wenn alles und jeder unseren Vorstellungen entsprechen würde, wäre das Leben ziemlich lahm. Denn die Schönheit liegt doch eben genau darin, das wir alle unterschiedlich sind. Unerwartete Aufgaben, uns selbst fremde Charakterzüge und all die anderen Unterschieden jeder einzelnen Person oder Sache sind spannend.

Ein Mensch kann niemals genau so sein wie man das erwartet, dann wäre er ja gar nicht mehr er selbst. Ein Job, ein Ort, eine Situation oder eine Aufgabe kann nie exakt dem entsprechen, wie wir das gedacht haben, dass es ist oder wie wir es wünschten zu sein – das wäre doch sowieso schrecklich öde! Das Leben ist voller Überraschungen, Herausfordernungen, facettenreicher Menschen und Möglichkeiten zu wachsen und zu genießen. Weil es eben nicht so kommt, wie man es erwartet.

Deshalb ist es wichtig, dass man auch mal einen Schritt zurück tritt und sich sagt: sieh es als das an, was es ist – und nicht so, wie du es gerne hättest.

pictures: © brushmeetspaper

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